• Vokabeltest in der S1ck, eigentlich nicht lustig. Aber bereits bei der Einführung der neuen Wörter hatten sich einige über die Abkürzung für faculté, also Universität, amüsiert: la fac.

    Nun kann man sich solche Wörter ja gut merken, es kann aber auch zu freudschen Fehlleistungen und falschen Verbindungen im Gehirn kommen.

    Statt nun also "la fac" zu schreiben, übersetzte ein Studierender Uni mit "un fik". Das wiederum finde ich sehr amüsant, die Klasse ebenfalls, und der Autor hegt die Hoffnung, mit diesem Vokabeltest zur Legende zu werde. Zu diesem Zweck wurde mir auch ein Foto gestattet.

    Eselsbrücke mit Einsturzgefahr

     


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  • Beim Thema Spracherwerb und Mehrsprachigkeit kamen wir in der 5b auch auf Mehrsprachigkeit in Grenzgebieten, von da ist es nicht weit nach Holland. Ja, und man erkennt offensichtlich die Holländer nicht nur an ihrer Sprache, die voller Verniedlichungen ist, sondern auch an ihrem Stil. Während Ferya aufgefallen war, dass holländische Frauen gern Jacken mit Leopardenmuster tragen, waren sich alle einig, dass man Niederländer ganz einfach an ihrem enormen Haargelkonsum erkennt. Spontane szenische Darstellung: Man nehme einen Fünf-Kilo-Eimer Haargel, greife beherzt mit beiden Händen hinein und verteile das Gel großzügig auf dem Kopf. So drastisch ist mir das noch nicht aufgefallen, ich kenne mehr Frauen, die offensichtlich sparsam sind mit Gel, aber es ist etwas daran. Sogar das Internet weiß Bescheid und behauptet, nirgends auf der Welt würde in einem so winzigen Land soviel Haargel verbraucht.

    Nachtrag: Am Donnerstag war ich in Kranenburg im Aldi, der gewöhnlich fest in niederländischer Hand ist, und habe den Männern mal aufmerksam auf den Kopf geschaut.  Und tatsächlich, die Studierenden haben recht, es glänzt und klebt. Waschen die sich eigentlich die Haare, bevor sie ins Bett gehen? Und überhaupt ...


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  • In Raum 13 steht eine Spardose, in die jeder 10 Cent einwerfen muss, der Schimpfwörter benutzt.
    Nachdem ich mich am Freitag zum wiederholten Mal darüber geärgert habe, dass jemand nicht in die Wortliste, das Wörterbuch oder Lehrbuch schaut, um einen einfachen Satz zu bilden, sondern sich von Google eine vollkommen sinnlose Übersetzung zusammenbrauen lässt, habe ich mich dazu geäußert, man solle endlich aufhören, diesen Google-Scheiß zu benutzen. Ich finde das eher eine sanfte Umschreibung für die Exkremente, die Google in Französisch auspresst, aber ich habe doch bezahlt. Angeblich bin ich nun die erste Lehrerin, die in die Dose eingezahlt habe, aber eine Kollegin bestritt das gestern. Offensichtlich hat sie ähnliche Erfahrungen mit dem Übersetzer gemacht.


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  • Heinrich von Kleist lässt seine Novelle "Die Marquise von O." bei einer großen Stadt in Oberitalien mit dem Namen M. spielen. Jemand im Leistungskurs wusste auch, welche Stadt das vermutlich sein sollte: Madrid.

    Sicher nur ein Versprecher, aber den wird er sich noch oft anhören müssen. Zumal er gestern auch gut begründen konnte, warum die Marquise von O., deren Vorname Julietta ist, seiner Meinung nach Italienerin ist. Es gibt nämlich einen Alfa Romeo mit dem Namen Giulietta.


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  • Zu allen Zeiten und an allen Orten haben Menschen ihre Körperteile benutzt, um maßzunehmen. Deshalb gibt es Ellen, Fuß, Inches, Foot, eine Handbreit und nur einen Schritt entfernt. Wenn ich recht darüber nachdenke, ist das die einzige Art, wie man anderen Menschen Größen vermitteln kann.

    Ein Viertel oder ein Drittel des Bogens als Rand? Ach, das klappt nie im ganzen Kurs, und sei es im Abitur. Habe ich die winzigen Ränder bisher immer für Boshaftigkeit genommen, so bin ich jetzt zu der Überzeugung gelangt, dass es tatsächlich an der Unkenntnis der Bruchrechnung liegen muss.

    Deshalb komme ich zu folgender Regel: Der Rand auf dem Klausurbogen muss mindestens so breit sein wie der Zeigefinger lang ist. Das Messinstrument hat jeder bei sich.


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