• Tatouage artistique

    Ich mag Französischstunden, wirklich, außer denen, die so früh beginnen, dass die Gehirne noch im Schlafmodus sind, und denen vor einer Mathearbeit. Dann sind die Gehirne zwar schon im Funktionsmodus, aber eben auch nur im Funktionsgleichungsmodus. Da hilft es mir, die Zeit mit einem Vokalbeltest auszufüllen oder zum xten Mal die Veränderlichkeit des Partizips beim Passé Composé mit être zu verdeutlichen. Klingt kompliziert, ist aber leicht und logisch. Kein Vergleich zu mathematischen Funktionsgleichungen. Was aber hilft den Studierenden über so eine lästige Pufferstunde vor der Mathearbeit hinweg? Klar, ein Vokabeltest, außerdem heimliche Matheübungen und überraschenderweise Körperkunst. Körperbemalung und Tätowierungen sind eine uralte Kunstrichtung, die bereits in frühen Kulturen weltweit verbreitet waren. Magie, Kunst, Spiel, sich eine neue Haut erschaffen, faire peau neuf.

    L'élégance du scorpionIn jener von Vokabeltests und Mathematikklausuren geplagten Klasse nun ließen sich heute zwei interessante Phänomene beobachten: ein echtes Tatoo, das aussieht wie eine Filzstiftmalerei und eine Filzstiftmalerei, die aussieht wie ein echtes Tatoo. Die begnadete Künstlerin des Filzstift-Tatoos war die dem Blog bereits bekannte Leonie mit den samtig-weichen Lippen, die allein mit Hilfe eines Handybildes einen Skorpion auf Alexanders Arm zauberte. Da beide gleichzeitig geistig auch mit dem Passé Composé beschäftigt waren, hoffe ich zumindest, ließ ich Leonie ihr Werk vollenden und erbat mir dann ein Foto von Alexanders Arm. Mal sehen, ob er sich den Skorpion nun in die Haut stechen lässt.


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