• Expressionistische Lyrik in der S4b, illustriert durch expressionistische Malerei. Marc brilliert durch Geschichtskenntnisse und treffsichere Interpretationsansätze. Aber dann überkommt es ihn doch:

    "Verbindet man nicht Nacktmalerei mit Expressionismus?"

    Darauf Daniel: "Nein, das ist Exhibitionismus."


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  • Es ist nicht so, als würden die Studierenden keine Sprüche mehr raushauen oder verrückte Sachen tun, ganz im Gegenteil, aber der Datenschutz verbietet mir vermutlich, hier ganze Klausuren zu veröffentlichen oder Fotos und Videos der schönsten Tröten. Also muss ich weiterhin versuchen, mir ein paar Sachen zu merken und den Kontext zu beschreiben.

    Es ist aber so, dass die unangenehmste Aufgabe des Lehrerinnenberufes das Korrigieren ist, sowieso, aber die Studierenden machen es einem nicht leichter, indem sie alle für Klausuren lernen und keine Rechtschreib- und Kommafehler machen würden, oh nein. Deshalb geht bei mir die Rückgabe der Klausuren auch meist mit Wehklagen einher, nicht von Seiten der Klassen, sondern meinerseits.

    Nachdem einer meiner Leistungskurse nun wochenlang über Faust gejammert hatte, war es an mir, über die Faust-Klausur zu jammern. Positiv muss ich aber anmerken, dass inzwischen fast jeder die Klausurbögen richtig beschreibt, das hat in anderen Kursen länger gedauert und ging immer mit Gezeter einher, warum man nicht auf abgerissenen und karierten Blättern schreiben dürfe.
    Diesen Kurs habe ich auch in Französisch, wo ich meist eher über die Aussprache wehklage. Maximilian lieferte dann die perfekte Parodie einer korrigierenden Französischlehrerin ab, indem er laut und grimmig schmetterte: "Wo ist der Accent aigu?"

    Im ersten Semester Französisch hatte ich beim Korrigieren aber auch ein paar amüsante Erlebnisse, besonders eine Antwort von Alpha* bei den Textfragen war ganz nach meinem Geschmack: "Das weiß nur Gott."

    Also beten Sie bei der nächsten Klausur!


     *Den Namen hatte er von jemandem in der Klasse bekommen, ich finde ihn gar nicht übel.


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  • S3b, neue Unité, es geht um Hotelreservierung. Zur Einstimmung hören wir eine lehrreiche Tonaufnahme im Internet. Nun ist es den Studierenden plötzlich nicht recht, wenn so langsam und deutlich gesprochen wird, in drei Semestern haben sie sich dann wohl doch an das Tempo unserer CD gewöhnt.

    Alexander moniert die Reservierung eines Japaners auf den Namen Monsieur Nakamoto, so würde ein Japaner sich nie vorstellen. D. sagt etwas über Chinesen, wird von der Klasse belehrt, dass Japaner und Chinesen ganz unterschiedlich seien. Darauf D.: "Ich kenne mich im nahen Osten nicht so aus."

    Erneute Belehrung durch die Klasse, ich muss überhaupt nichts mehr sagen, und das in der redefreudigen S3b.


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  • Gewidmet der S5c, die bisher viel zu kurz gekommen ist auf diesem Blog.

    MilleniumIn einem Text über Zukunftsprognosen aus dem Jahr 1900, die ziemlich kluge Mutmaßungen über das Leben im Jahr 2000 anstellen, steht auch die Annahme, in der Zukunft wären Automobile billiger und weiter verbreitet als Pferde. Da kann man einfach zustimmen oder, wie Faa, die Sachlage genauer hinterfragen. Der Spruch des Tages lautet folglich: "Wieviel kostet ein Pferd?"

    Ich weiß, man darf keine Zitate aus dem Kontext reißen, aber weil eins zum anderen führte, weiß man nun auch noch, dass jemand gern Pferdefleisch isst und ihr Pipi nach Chanel riecht.

    Auf besonderen Wunsch von Lisa-Marie sei hier ein älterer Ausspruch von Sabrina, die ich allerdings nur in Französisch hatte, nachgereicht: "What are you making here?"

    Fortsetzung folgt, da bin ich mir sicher.


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  • Heute im zweiten Block Englisch in der S1c, die ich darauf aufmerksam machte, dass im Buch auch Lösungen stehen. Als dann ein von mir keineswegs beabsichtigtes Blättern begann, probierte ich es mit Drohen: "Wer die Lösungen jetzt nachsieht, bekommt eine 5."

    Rick konterte das ganz trocken: "Hat hier jemand eine 6? Der kann sich jetzt verbessern." Da es offensichtlich auch Gute-Witze-Noten gibt, bekommt Rick heute eine 1.


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